Gedeihstörungen können frühzeitig erkannt werden!

 

Für junge Mütter ist es oft nicht leicht, sich ein genaues Bild über das Wachstum und Gedeihen ihres Babys zu machen. Althergebrachte – aber dennoch zuverlässige – Faustregeln besagen, dass ein häufiger Wechsel der Windeln sowie ein lebhaftes Interesse des Kindes an der Umwelt sehr beruhigende Zeichen sind.

Fachleute verweisen darauf, dass in den ersten Wochen nach der Geburt das Gewicht des Säuglings schwindet. Dieser Zustand bessert sich jedoch rasch; das Geburtsgewicht wird bald wieder eingeholt.

Wer ganz sicher gehen will, kann eine  Gewichtstabelle Kind anlegen und die täglichen Fortschritte dokumentieren. Dabei sollte beachtet werden, vor und nach dem Stillen eine gewisse Zeit verstreichen zu lassen.

Gedeihstörungen können frühzeitig erkannt werden!

Nimmt das Kind nicht in dem Maße zu, wie man es erwartet, sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Mit solchen Signalen, wie sie aus der erwähnten Tabelle hervorgehen, ist nicht zu spaßen. Eine so genannte Gedeihstörung kann organische Ursachen haben, die aber schnell beherrschbar sind. Entsprechende Nahrung oder die Zufuhr von zusätzlichen Vitaminen bzw. Kohlehydraten und Eiweißen kann auch über eine Sonde erfolgen. Diese Prozedur ist für das Kind weder schmerzhaft noch bedenklich und klinisch erprobt. Geschultes Pflegepersonal hilft auf Anfrage, sich damit vertraut zu machen.

 

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